WHIMSIES

Eine Ausstellung mit Arbeiten von:
Ethan Assouline, Jan Domicz und Gina Folly

Eröffnung: Freitag, den 03.06., ab 19 Uhr

WHIMSIES

Eine Ausstellung mit Arbeiten von:
Ethan Assouline, Jan Domicz und Gina Folly

Eröffnung: Freitag, den 03.06., ab 19 Uhr

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Eine der generellen Herausforderungen von Gruppenausstellungen ist die Setzung einer inhaltlichen und/oder formalen Klammer, in welcher die gezeigten Positionen stattfinden können, ohne ihre Integrität zu verlieren. Arbeiten werden häufig illustrierend eingesetzt oder auf Teilaspekte reduziert, was durch den Aufstieg der Suprainstanz ‚Kurator’ in den letzten fünfzehn Jahren noch einmal zugenommen hat. WHIMSIES versteht sich als Frage, wie im Rahmen einer Gruppenausstellung ein Szenario entworfen werden kann, welches die Mehrdimensionalität der präsentierten Arbeiten respektiert, ohne dabei gänzlich in Beliebigkeit abzurutschen. Oder anders ausgedrückt: Wie lässt sich die Herstellung und Erhaltung von Hermetik in einem Umfeld organisieren, welches beständig Erklärungen und diskursive Auflösung einfordert? Aus unserer Perspektive kann der Hebel für eine solches Ausstellungsprojekt eigentlich nur sein, Verschlossenheit auszustellen, übrigens in vollem Bewusstsein der Widersprüchlichkeit, einerseits präsentieren zu wollen, andererseits aber Hermetik zu organisieren und perpetuieren.

Trotz signifikanter Unterschiede vereint die in WHIMSIES zusammengetragenen Arbeiten von Gina Folly, Ethan Assouline und Jan Domicz eine gewisse Launenhaftigkeit den BetrachterInnen gegenüber. Launenhaft, indem sie eben nicht alles offenlegen, sondern mit Rückzug und Rätselhaftigkeit kokettieren. Was jedoch nicht als Pose missverstanden werden sollte, sondern vielmehr als ernstgemeinte Möglichkeit eines anderen Zugangs zu den Arbeiten, der nicht bereits gelegt und ausbuchstabiert ist.

Eine der generellen Herausforderungen von Gruppenausstellungen ist die Setzung einer inhaltlichen und/oder formalen Klammer, in welcher die gezeigten Positionen stattfinden können, ohne ihre Integrität zu verlieren. Arbeiten werden häufig illustrierend eingesetzt oder auf Teilaspekte reduziert, was durch den Aufstieg der Suprainstanz ‚Kurator’ in den letzten fünfzehn Jahren noch einmal zugenommen hat. WHIMSIES versteht sich als Frage, wie im Rahmen einer Gruppenausstellung ein Szenario entworfen werden kann, welches die Mehrdimensionalität der präsentierten Arbeiten respektiert, ohne dabei gänzlich in Beliebigkeit abzurutschen. Oder anders ausgedrückt: Wie lässt sich die Herstellung und Erhaltung von Hermetik in einem Umfeld organisieren, welches beständig Erklärungen und diskursive Auflösung einfordert? Aus unserer Perspektive kann der Hebel für eine solches Ausstellungsprojekt eigentlich nur sein, Verschlossenheit auszustellen, übrigens in vollem Bewusstsein der Widersprüchlichkeit, einerseits präsentieren zu wollen, andererseits aber Hermetik zu organisieren und perpetuieren.

Trotz signifikanter Unterschiede vereint die in WHIMSIES zusammengetragenen Arbeiten von Gina Folly, Ethan Assouline und Jan Domicz eine gewisse Launenhaftigkeit den BetrachterInnen gegenüber. Launenhaft, indem sie eben nicht alles offenlegen, sondern mit Rückzug und Rätselhaftigkeit kokettieren. Was jedoch nicht als Pose missverstanden werden sollte, sondern vielmehr als ernstgemeinte Möglichkeit eines anderen Zugangs zu den Arbeiten, der nicht bereits gelegt und ausbuchstabiert ist.

Ethan Assouline (*1994, FR) lebt Paris, wo er u.a. der Kunstraum Treize mitbetreibt. Assouline hatte bislang Einzelausstellungen bei Macao, Mailand und Le Credac, Paris.

Jan Domicz (*1990, POL) hat bereits in diversen Kontexten ausgestellt, darunter bei der Architekturbiennale in Venedig oder dem Frankfurter MMK. Domicz lebt und arbeitet in Warschau.

Gina Folly (*1983 SUI) hatte Einzelausstellungen u.a. bei Studiolo, Rom; Kunsthaus Baselland, Basel und Almanac, London. Sie lebt in Basel.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

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